© Steve Lupton/Corbis

Warum Essen aus dem 3D Drucker Sinn macht

Wir kennen das Alle – neue Techniken wagen sich oft in Gebiete vor, in denen ihr Mehrwert überschaubar ist. Aber die so aberwitzig klingende Vision Essen auszudrucken macht tatsächlich Sinn. „Nudeldrucker“ könnte somit zur Berufsbezeichnung werden.

Unterschiedliche Menschen brauchen unterschiedliche Nahrung

Die niederländische Forschungsorganisation TNO regt z.B. an, dass ältere Menschen einen höheren Calzium Bedarf haben jedoch weniger Kohlenhydrate benötigen, während es bei sportlich aktiven Menschen eher umgekhert verhält oder Schwangere einen höheren Anteil an Omega3 Säuren haben.

 

Alternative Nahrungsmittel besser Verarbeiten.

Auch neue und bisher wenig genutzte Lebensmittel können durch Methoden des 3D Drucks besser in die Nahrungskette aufgenommen werden, wie Gras, Algen, Samenkörner oder sogar Insekten.

 

Kreatives Design für neue Lust am Essen

Nicht nur neue Formen sind möglich auch neue Strukturen und Oberflächen bringen neue Möglichkeiten Lebensmittel miteinander zu kombinieren und somit auch neue Geschmachsrichtungen individuell zu kreiren.

Von der Vision auf den Teller

Um solche Pläne zu realisieren muß allerdings auch die Industrie aufspringen und aktuellen Meldungen von geek.com (und andere) zufolge ist dies nun im Bereich Teigwaren mit dem italienischen Hersteller Barilla der Fall. Der weltweit führende Teighersteller will in Kooperation mit TNO einen 3D Drucker für Pasta und Pizza anbieten und glaubt an edas Konzept das schon erfolgreich bei Kaffee (Nespresso) und Bier (diverse Biertender) funktioniert.

Das Ziel:

In 2 Minuten die Pasta direkt auf den Teller ausdrucken, wobei die dafür nötige Portion Teig aus „Kapseln“  kommt, wie man es bei Kaffemaschinen kennt. Dadurch ist pro Person die Teigart, Nudelart und Nährstoffkombination frei wählbar – und das kann echt Sinn machen!

Ein erster Lebensmitteldrucker ist der neue Chefjet 3D von 3D Systems der auf der CES 2014 präsentiert wurde.

meierei

 

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