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Print 3D Future – Aussteller

Die Aula des Wiener Odeon Theaters bot den 15 Ausstellern einen perfekten Rahmen. Dennoch war zu den Stoßzeiten kaum ein Gespräch mit den Ausstellern möglich, so groß war der Andrang. Hier eine Zusammenfassung meiner persönlichen Highlights der Messe Stände.

Prirevo/Hage

Die Welser Firma Prirevo präsentierte sich als neuer österreichischer Anbieter von 3D Druckern im Prosumer Bereich

DSC_4836Die Geräte um die 15.000 Euro stammen vom steirischen Maschienenbauer Hage und zeichen sich durch einen sehr großen, seitlich geschlossenen Bauraum, große Vielfalt bei der Filament Art, sowie Stabilität und Geschwindigkeit aus. Darüber hinaus hat der 3Dp-A2 auch 2 Extruderköpfe und kann somit entweder 2 Materialien kombinieren oder zum Druckmaterial auch gleichzeitig Stützmaterial ausdrucken.

 

 

Die vielfältigen Möglichkeiten verlangen allerdings ein relativ gutes Gefühl bei der Einstellung der Druckersoftware um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Privrevo plant in naher Zukunft auch hochwertiges Filament aus österreichischer Herstellung anzubieten und setzt damit auf durchgängige österreichische Qualität bei Gerät und Zubehör.

 

Coobx

Die Liechtensteiner Coobx AG stellte 3D Drucker und 3D Scanner aus. Die Drucker des italinischen Herstellers Sharebot machten einen recht guten Eindruck, boten ebenfalls eine breite Palette an einsetzbaren Materialien und stellen sicher eine interessante Alternative zu den hergebrachten Anbietern dar.

Die 3D Scanner Palette die Coobx auf der 3D Future Print zeigte reichte von Handscannern (Fueld3D um 1.675EUR) für eine Rundumerfassung von Objekten über eine kleine geschlossene Objekterfassungskapsel bis hin zum von der CES bekannten 3D Scanner-Aufsatz für das iPad – sie dazu das Video von der CES.

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Dieser „structure Sensor“ genannter Scanner Aufsatz wird samt Software in den nächsten Wochen über Coobx erhältlich sein und zwar für ca. 400 EUR (noch nicht fix)

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Ausdrucken!

Auch waren mehrere Anbieter für professionelle Ausdrucke vertreten, die mit Ihren professionellen Pulver Druckern 3D Modelle für Architekten (Häuser und Landschaften) sowie Endkunden (Mini Me – also kleine Statuen) anbieten. Die Kosten eines Haus-Modelles liegen im Schnitt bei einem Maßstab von 1:200 bei ca. 350 EUR, bei 1:100 bei ca. 1.000 EUR und einer Herstellungszeit ab vorhanden sein einer 3D Graphik von ca. 1 Woche.

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http://www.3d-solutions.at

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http://www.3d-solutions.at

Gleiches bietet auch 3Dee.at an die ebenfalls vor Ort waren, die einen sehr empfehlenswerten Shop auf der Wiener Landstraßer Hauptstrasse haben.

Makerbot/Artaker

Ebenfalls ein Highlight – Makerbot war durch die Firma Artaker mit seinem Makerbot Replicator der 5ten Generation erstmals live in Österreich zu sehen. Zwar funktionierten die versprochenen Features wie WLAN, Camera oder die Makerbot App am Smartphone  zum Betrachten des Druckfortschrittes noch nicht, aber das Gehäuse zeigt den deutlichen Schritt Richtung Massenmarkt. So wurden früher freiliegende Teile wie die Spule nun in das Gehäuse integriert und auch die Druckgenauigkeit und Geschwindigkeit überzeugt den Aussteller in den ersten durchgeführten Tests.

 

Makerbot der 5ten Generation

Makerbot der 5ten Generation

 

FabLab Ars Electronica

Auch das Linzer Ars Electronica Center war vertreten, das in seinem Museum unter anderen auch einen 3D Drucker Corner im Keller beherbergt. Wer aus dem Linzer Raum also mehr zu dem Thema erfahren will, dem sei ein Besuch der Ars Eletronica sehr ans Herz gelegt, da die Drucker nicht nur ausgestellt werden sondern auch meistens erklärendes Personal zur Seite steht!

 

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