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Conrad bringt neu: 3D Drucker = CNC Fräse = Laser Cutter

Der Elektronikhändler Conrad hatte schon bisher die Modelle des belgischen Herstellers Velleman im Einsatz. Nun bringt er bereits im Jänner ein eigenes 3D Drucker Modell heraus, den Renkforce RF1000.

Damit schließt Conrad zu seinem großen Konkurrenten Pearl auf, der bereits einen eigenen 3D Drucker (online auch in Österreich) samt umfangreicher Auswahl an Zubehör anbietet, den FreeSculpt. Allerdings ist der Renkforce – glaubt man der Vorankündigung – noch etwas mehr…

www.conrad.de
Der Renkforce arbeitet im FDM Verfahren (Fused Deposion Modeling) mit Standard Rollen Filmenden und soll mit allen gängigen Materialien, also ABS, PLA, PVA, EcoPLA™, PET, Taulman, Layrick, Bendlay, Laywood-D3, HIPS und smartABS drucken können. Beachtenswert ist auch die leistungsfähige Heizung (450 W) und das keramische (wechselbare!)  Druckbett, das ein rasches Arbeiten ermöglicht.
Auch das Volumen von 25 cm x 23,5 cm x 17,5 cm ist vorallem in der Tiefe und Höhe beachtenswert z.B. im Vergleich zu einem Makerbot Replicator 2 (28.5 L X 15.3 W X 15.5 H CM).
Neben der USB Schnittstelle für den PC Anschluss (inkl. beiliegender Software) besitzt er auch ein Display und einen SD Kartenslot für einen Stand alone Betrieb.

Das Multifunktions-Talent

Ergänzt wird der 3D Drucker in Kürze um optionales Zubehör:

  • Einem Gravier- / Fräsadapter für die Aufnahme von Minifräsen (bis ca. 200W),
  • im übernächsten Schritt soll das Gerät mit einem Lasercutter erweiterbar sein.

Damit wird der Renkforce – sollte dies auch so kommen – zu einem kleinen FabLab für zuhause. Das „Multifuntionsgerät“ (3D Drucker, Lasercutter, CNC Fräse) für Hobby und Modellbau wird damit das perfekte Allrounder-Werkzeug.
„Platinenfräsungen, Schilderbeschriftungen & Gravuren sowie die Erstellung von CNC Teilen in Kunststoff, Holz, Aluminium, Messing und bedingt Stahl stellen kein Problem mehr dar. Weitere Entwicklungsstufen sehen u. a. auch die Verwendung von Lasern zur Minibeschriftung und Materialbearbeitung vor.“schreibt Conrad auf seiner Seite.

Verfügbarkeit & Preis

Lieferbar ist er laut Website aktuell Anfang April – einziger Nachteil – mit 1.999,- EUR ist der Preis für den Model-Bau eher hoch angesetzt, als Bausatz gibt es ihn jedoch für 500 EUR weniger.
P.S.: auf der Website von Conrad gibt es auch ein cooles Video des Konstrukteurs

 

erste Feedbacks aus 3D Foren zum Gerät:

Zitat Highner aus der 3D Druck Community: „Ich war Anfangs sehr zufrieden mit dem Gerät. Schnell kalibriert, automatische Bettvermessung gestartet und losgedruckt. Nach ein Paar Startschwierigkeiten mit schlechter Filamenthaftung auf dem Druckbett und falscher Temperatureinstellung (die mitgelieferten GCodes auf der SD Karte sind auf 270° Düsen- und 165° Heizbetttemperatur vorprogrammiert. Gehts noch?) konnte ich doch schon mein erstes kleines Teil in mittelmäßiger Qualität drucken. Mit Hin- und Herprobieren bei der Temperatur bekommt man bei dem Gerät sicher einen sauberen Druck hin!

Dann ist mir die Düse mit ABS Filament verstopft und beim wechseln der Extruder gebrochen… sehr ärgerlich. Am Extruder befindet sich nämlich ein Teil aus Zement das zerbrach sogar schon beim Rausdrehen. In der Anleitung habe ich dann hinterher was von Gegenhalten mit dem mitgelieferten „Düsenschlüssel“ gelesen. Den habe ich bis jetzt im Paket immer noch nicht finden können. Ebenso ist mir schleierhaft wo man diesen Schlüssel ansetzen soll. Kann mir hier jemand weiterhelfen, damit ich das bei dem Ersatzextruder nicht nochmal falsch mache?“

 

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