3D Druck Pioniere – Beispiel eines Startups aus der Branche

Das Gebiet des 3D Druck ist noch jung und viele glauben 3D Druck ist eine Nische für ein paar Nerds die sich einen Selbstbausatz Drucker kaufen um sich damit einen Satz Schachfiguren zu drucken. Doch mittlerweile ist 3D Druck schon eine Nischenbranche für junge Unternehmer die damit einen wachsenden Markt bedienen.

 

Das 3D Fab

Als der gelernte  Chemiker Mario Hüttenhofer aus Radolfzell am Bodensee (D) 2009 sich mit dem Thema 3D Druck beschäftigte und wenig später auf der größten Messe für Additive Fertigung im deutschsprachigen Raum – der Euromold – sah welche Möglichkeiten es hier gibt riskierte er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete wenig später seine eigene Firma 3D Fab.

 

Mario Hüttenhofer www.3dfab.net

Mario Hüttenhofer
www.3dfab.net

Ziel der Firma war und ist die Herstellung von komplexen Formen in kleiner Stückzahl– beispielsweise farbige 3D Modelle für die Filmbranche, Messemodelle oder Prototypen für Produktentwickler, aber auch spezielle Wünsche für die Werbemittelbranche sind immer wieder darunter.

 

www.3dfab.net

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Eine der größte Herausforderungen war ein 1x1m Topologiemodell für ein Klimafolgenforschungsprojekt des Umweltforschungszentrum Leipzig aus 12 multicolor Kacheln um deren Ergebnisse zu visualisieren“ sagt Mario Hüttenhofer wobei die sogenannten „Mini-Me“ derzeit der größte Renner sind – also lebensechte, vollfarbige Figuren, die auch vor Ort vom Original eingescannt werden.

 

Ausstattung

Das 3D Fab stieg von Anfang an mit eigenem Produktionsmitteln ins Geschäft ein und verwendet derzeit einen Zprinter 650 der als Druckmaterial einen mineralischen Verbundwerkstoff verwendet. Für die Mini-Me´s benötigt man für die zwischen 10 und 35 cm großen Figuren ca. 1-2 Werktage.

 

www.3dfab.net

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Rückblick und Aussicht

Für alle kommenden 3D Druck Unternehmer hat Mario Hüttenhofer noch einen Tipp:
„Vor der Anschaffung eines eigenen  Profi-Druckers, sich ein Herstellungsnetzwerk und einen Kundenstamm aufzubauen, verringert den Kapitalbedarf deutlich und macht die Gründungsfinanzierung des
Start-Ups gleich etwas leichter. :-)“ meint er.

 

Und auszahlen wird es sich auch weiterhin in dem Geschäft zu bleiben meint auch Hüttenhofer, der sich zuversichtlich zeigt, dass der 3D Druck in 5 Jahren in alle Branchen Einzug halten wird, die von „Stückzahl:1“Modellen mit hoher Komplexität profitieren.

 

www.3dfab.net

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Viel Erfolg Herr Hüttenhofer!

3D Fab – Website mit allen Infos:   www.3dfab.net

 

 

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