3D Druck für industrielle Fertigung von Smartphones

Motorolla hat beschlossen Teile seiner neuen ARA Smartphones im 3D Druckverfahren herzustellen. Hier greifen Sie als Produzenten auf die Google Tochter 3D Systems zurück. Die neue Smartphone Generation soll dadurch hochwertig und günstig zugleich sein – und flexibel.

Laut Pressemeldung von 3D Systems sollen die neuen ARA Smartphones nämlich modular aufgebaut sein, also je nach Bedarf steckt man sich sein individuelles Phone zusammen (z.B. mehr Akku, dafür kleinere Kamera oder mehr Speicher, dafür weniger CPU, etc).

Um dies kostengünstig zu erreichen plant Motorolla Rahmen und andere funktionale Teile, später sogar leitende Teile wie die Antennen im 3D Druck produzieren lassen.
Durch die 3D Technik ist man in der Lage wesentlich individueller große Mengen flexibel nach der Entwicklung der Kundenwünsche zu produzieren.
Besonders spannend daran und nicht im Artikel erwähnt: Dies kann ein erster Schritt sein die Produktion aus Asien wieder in die Staaten zurückzuholen. Ein erster Effekt des 3D Drucks auf die konkreten Arbeitsmärkte.
Übrigens: kleinste Serien produziert 3D Systems auch für Endkunden in Europa mit allen modernen Verfahren, wie Lasersintering, Stereolithographie, etc. -> siehe hier.
meierei

 

 

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